Das evolutionäre System der
Neuen Gestaltpsychologie des Sehens
Inhalt
I. Die Weltbilder der "alten" und der "neuen" Gestaltpsychologie
1. Die Gemeinsamkeiten
2. Das Eine-Welt-Modell der "alten" Gestaltpsychologie
3. Das Sechs-Welten-(Teil)Modell der Neuen Gestaltpsychologie.
4. Erlebenstranszendente versus erlebensimmanente Erklärung des Erlebens.
II. Die trialistische Struktur der visuellen Wahrnehmung
1. Die Gestaltfaktoren-Hierarchie der statischen, zweidimensionalen visuellen Figur/Umfeld-Wahrnehmung
2. Materiale Komplementarität, funktionaler Antagonismus und phänomenale Bipolarität
III. Die 10-stufige Hierarchie von 25 visuellen Gestaltfaktoren als implizit erworbenen Gedächtnisinhalten
1. Die Ontogenese der Figur/Umfeld-Faktoren als Einprägung der Beziehungen und Beziehungs-Beziehungen zwischen den Rezeptoren-Erregungen
2. Ontogenese der Orientierungs- und Formfaktoren als Einprägung der Beziehungen und Beziehungs-Beziehungen zwischen den prä-sakkadischen Augenmuskel-Innervationen.
3. Informative, formative und normative phänomenale Wirkung der Gestaltfaktoren.
4. Fundamental-Phänomene des Sehens: Aktualgenesen und Aktuallysen visueller Perzepte
IV. Gestaltgesetze als definierte Wechselwirkungen von 18 Gestaltfaktoren (einschl. Aufmerksamkeit)
Siehe
auch: Überarbeitete
und ins Deutsche übersetzte Auszüge aus L. Kleine-Horst: "Empiristic theory
of visual gestalt perception. Hierarchy and interactions of visual functions.
Empiristische Theorie der Wechselwirkung visueller Gestaltfaktoren:
V. Ergebnisse der Neurophysiologie bestätigen die Voraussagen der "Empiristischen Theorie der visuellen Gestaltwahrnehmung"
1. Gestaltfaktor und Neuron haben identische Eigenschaften
2. Theoretisch abgeleitete und neurobiologisch gefundene
Hierarchie visueller
Funktionen stimmen überein
3. Die Beziehungen der "alten Gestaltpsychologie" zur Neurophysiologie